Wissenswertes über das Juraschaf

Das Schwarzbraune Bergschaf (Juraschaf oder Elbschaf genannt) ist eine Schweizer Schafrasse.
Diese Rasse geht auf alte Rassen wie das Frutigschaf zurück, das bereits im 14. Jahrhundert erwähnt wurde. Hervorgegangen ist es aus verschiedenen lokalen Landschlägen, wie etwa dem Elbe (gelbbraune) Gebirgsschaf und dem Roux de Bagnes. Eine Rassenvereinheitlichung entstand erst Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde 1941 als  "Schwarzbraunes Bergschaf" vereinheitlicht und ist in der Schweiz seit 1979 als eine Herdbuchrasse anerkannt.

Es ist ein mittelgroßes, robustes und tiefgewachsenes Schaf mit gerader Nasenlinie. Ohren mittellang und waagrecht getragen. Wolle einheitlich hellbraun (elbfarben) über kastanienbraun bis schwarz bei 28-30 mm. Kopf und Beine glänzend schwarz behaart, unbewollt. Hornlos.

Herkunft:
Das Juraschaf stammt aus der Schweiz. Dort wird es als Schwarzbraunes Bergschaf bezeichnet. Es wurde aus den einheimischen Landschlägen von Jura-, Saanen-, Simmentaler-, Frutigschaf und Roux de Bagnes gezüchtet.

Zuchtziel:
Züchtung eines zur Nutzung von Hochalmen bestens geeigneten Schafes, das temperamentvoll und robust sein soll mit guter Mastfähigkeit und Fleischfülle. Asaisonale Brunst mit hoher Fruchtbarkeit, leichtlammig.

Quelle: BHG-Schafzucht und Wikipedia